Frauenrechte geraten in einer zunehmend angespannten politischen Lage immer stärker unter Druck – in Europa und darüber hinaus. Wenn politische Prioritäten sich verschieben, betrifft das Frauen oft zuerst und besonders deutlich.
Was das konkret heißt?
Weniger Mittel für Gleichstellung & Frauenhäuser. Einschränkungen bei reproduktiven Rechten. Hürden beim Zugang zu Perioden- und Verhütungsprodukten. Blockierte Forschung, geschwächte NGOs. Lücken beim Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt. Neue Barrieren bei demokratischer Teilhabe.
Frauenrechte sind kein „Nice-to-have“, sondern Grundrechte. Es geht um körperliche Unversehrtheit, Bildungschancen, Gesundheit, Schutz vor Gewalt und echte Gleichberechtigung – europaweit und verbindlich.
Deshalb setzen wir uns ein für:
✔️ Reproduktive Rechte in der Grundrechtecharta stärken
✔️ EU-weite Mindeststandards sexueller und reproduktiver Gesundheit
✔️ Die Ratifikation der Istanbul-Konvention in allen EU-Staaten
✔️ Stärkung von unabhängigen Beratungsstellen und Schutzräumen
✔️ starke Instrumente, um Gleichstellungsstandards durchzusetzen
Auf unserem letzten Bundeskongress haben wir erfolgreich einen Antrag zum Schutz von Frauenrechten verabschiedet. Das Thema Frauenrechte ist so wichtig halten wie lange nicht mehr. ✊

