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KV Düsseldorf/Duisburg

Documentary Night: Democracy under Pressure

In der Documentary Night befassten wir uns mit dem sensiblen geopolitischen Machtgefüge, den revolutionären Potenzialen der rot-weißen Bewegung und diskutierten mögliche Wege des europäischen Einflusses. In der Documentary Night: Democracy under Pressure haben sich die Kreisverbände Bonn, Düsseldorf/Duisburg und Wuppertal gertoffen, sich gemeinsam eine Dokumentation über die politische Lage in Belarus angeschaut und im Anschluss digital darüber debattiert. Besonders hat uns dabei gefreut, dass wir auch Personen erreicht haben, die nicht in unseren Kreisverbänden Mitglieder sind und wir einen guten inhaltlichen Austausch hatten. Inhaltliche Zusammenfassung und Hintergründe: Seit mittlerweile 30 Jahren wird Belarus vom “letzten Diktator Europas” Alexander Lukaschenko regiert. Seit der wahlmanipulierten Präsidentschaftswahl 2020, der Eruption der Massenproteste und ihrer gewaltsamen Niederschlagung mit der Anwendung brutaler Polizeigewalt, Inhaftierungen und Folter wird der belarussische Diktator von der EU nicht weiter als legitimes Staatsoberhaupt anerkannt. Inzwischen hat sich die Revolution größtenteils von den Straßen Minsks in das litauische Exil, die Hauptstadt Vilnius, verlagert. Nachdem die meisten männlichen Vertreter der Bewegung inhaftiert wurden, trägt die Revolution ein weibliches Gesicht. In der sogenannten Vilnius-Gruppe kämpfen die berühmte Revolutionskämpferin …

JEF LOVES GRASSROOTS

Wie funktioniert eigentlich europäische Landespolitik in NRW? Nachdem wir im Juni 2020 ein Bekenntnis zu Europa und zur EU in die Landesverfassung NRWs eingebracht haben rufen jetzt auf zur NRW-weiten Stammtischreihe. Wir wollen gemeinsam im Anschluss an die Kampagne “Europa nicht nur im Herzen,
sondern auch in der Verfassung” das Europabekenntis mit Leben füllen!

Lebhafte Debatten beim Planspiel im Barmer Rathaus

Etwa 90 Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Wuppertal schlüpften am Freitag in die Rolle von Europaparlamentariern. Mit dabei waren Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlamentes, sowie der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke. Einen ganzen Tag lang konnten sich SchülerInnen von fünf verschiedenen Schulen am Freitag mit der Arbeit von Europaparlamentariern vertraut machen. Bei der Simulation des Europäischen Parlamentes (SimEP) erarbeiteten sie zunächst in einzelnen Fraktionen Änderungen an einem Gesetzesvorschlag und lieferten sich anschließend im Ratssaal eine sehr lebhafte Debatte. Jeder einzelne Änderungsvorschlag wurde dabei diskutiert und unter die Lupe genommen, bis am Ende schließlich eine fertige Richtlinie stand und verabschiedet wurde. Zu Gast beim Planspiel waren Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlamentes, und der Wuppertaler Bürgermeister Andreas Mucke. Die SchülerInnen hatten ausgiebig Gelegenheit, mit den beiden Politikern zu diskutieren, und stellten dabei kluge, kritische und fordernde Fragen. Die Freude an der Parlamentsdebatte war den SchülerInnen deutlich anzumerken – per Abstimmung beschlossen sie sogar, auf eine Diskussionspause zu verzichten.