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Stellungnahmen

Happy Pride!🏳️‍🌈

2021 erklärte das Europäische Parlament die Europäische Union zum Freiheitsraum für LGBTIQ+-Personen. Ein wichtiges Signal für Gleichberechtigung, Anerkennung und ein Europa ohne Diskriminierung. Doch queere Rechte sind keine Selbstverständlichkeit. In mehreren europäischen Ländern werden sie weiterhin eingeschränkt. Auch in Deutschland erleben queere Menschen Hass, Ausgrenzung und Gewalt. Deshalb bleibt der Schutz der LGBTIQ+-Community eine gemeinsame europäische Aufgabe. Zum Christopher Street Day gehen Menschen in ganz Europa für Sichtbarkeit, gesellschaftliche Anerkennung und gleiche Rechte auf die Straße. Der CSD steht dabei nicht nur für den Kampf gegen Diskriminierung, sondern auch für Zusammenhalt und die Freiheit, so leben und lieben zu können, wie man ist. Die Europäische Union muss ihrem Versprechen als Freiheitsraum für queere Menschen gerecht werden. Die Jungen Europäischen Föderalisten fordern daher: 🌈 die Ehe für alle sowie gleiche Adoptions- und Elternrechte in ganz Europa 🏳️‍⚧️ das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung ohne erniedrigende Gutachten ⚧️ die europaweite Anerkennung einer neutralen Geschlechtsoption 🛡️ einen stärkeren Schutz vor Hass, Gewalt und Diskriminierung 💚 ein vollständiges Verbot von Konversionstherapien und einen besseren Schutz intergeschlechtlicher Kinder 🕊️ den konsequenten …

Frauenrechte sind kein „Nice-to-have“, sondern Grundrechte!

Frauenrechte geraten in einer zunehmend angespannten politischen Lage immer stärker unter Druck – in Europa und darüber hinaus. Wenn politische Prioritäten sich verschieben, betrifft das Frauen oft zuerst und besonders deutlich. Was das konkret heißt? Weniger Mittel für Gleichstellung & Frauenhäuser. Einschränkungen bei reproduktiven Rechten. Hürden beim Zugang zu Perioden- und Verhütungsprodukten. Blockierte Forschung, geschwächte NGOs. Lücken beim Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt. Neue Barrieren bei demokratischer Teilhabe. Frauenrechte sind kein „Nice-to-have“, sondern Grundrechte. Es geht um körperliche Unversehrtheit, Bildungschancen, Gesundheit, Schutz vor Gewalt und echte Gleichberechtigung – europaweit und verbindlich. Deshalb setzen wir uns ein für:✔️ Reproduktive Rechte in der Grundrechtecharta stärken✔️ EU-weite Mindeststandards sexueller und reproduktiver Gesundheit✔️ Die Ratifikation der Istanbul-Konvention in allen EU-Staaten✔️ Stärkung von unabhängigen Beratungsstellen und Schutzräumen✔️ starke Instrumente, um Gleichstellungsstandards durchzusetzen Auf unserem letzten Bundeskongress haben wir erfolgreich einen Antrag zum Schutz von Frauenrechten verabschiedet. Das Thema Frauenrechte ist so wichtig halten wie lange nicht mehr. ✊

Wir müssen endlich anfangen, unsere EU wieder ernst zu nehmen!

Der Krieg in der Ukraine hat in vielen etwas ausgelöst, dass seit Jahrzehnten vergessen schien. Echte Angst vor einem Krieg. Einem bewaffneten Konflikt mitten im Herzen Europas, bei dem Menschen sterben, aufeinander schießen, hassen, leiden, fliehen, hungern und von Bürger*innen zum Kollateralschäden werden. Aber an wen wendet man sich in der Stunde größter Angst? An etwas, das schon immer da war: die EU.

Der Angriff auf die Ukraine ist ein Angriff auf unser Europa

Krieg in der Ukraine, Krieg in Europa. William sagt:
„Es sind Geschichten, die man sonst aus Filmen und Dokumentationen über den ersten oder zweiten Weltkrieg kennt. Dass es nach über 80 Jahren „Nie wieder Krieg“ Rufen in Europa wieder zu einer solchen Situation gekommen ist, ist sowohl grausam als auch herzzerreißend. Wir brauchen jetzt sofort alle Europäer:innen um diesen Wahnsinn zu stoppen.“

Appeasement-Politik gegenüber Feinden der Rechtsstaatlichkeit riskiert Zerstörung der Europäischen Union

Die Rechtsstaatlichkeit und die Rechte der polnischen EU-Bürger*innen sind verfassungsmäßige Grundlage der Europäischen Union als Wertegemeinschaft. Dies gilt sowohl innerhalb Polens, wo die Unabhängigkeit der Justiz gewährleistet werden muss, als auch auf europäischer Ebene, wo der Vorrang des Europäischen Rechts gelten muss.

Für eine geschlossene Haltung der EU zum Thema Afghanistan

Sorge, Fassungslosigkeit und Entsetzen sind nur einige der Emotionen, die sicher viele von uns aktuell empfinden, bei den Nachrichten die uns aktuell aus Afghanistan erreichen. Sorge um die vielen Menschen, die nun aufgrund der Machtübernahme der Taliban, um ihre Existenz und um ihr Leben fürchten müssen. Fassungslosigkeit unter anderem über die Szenen, die sich am Flughafen von Kabul abgespielt haben, als Menschen sich aus Verzweiflung an Flugzeuge gehängt haben und aufs Rollfeld gelaufen sind. Und Entsetzen darüber, dass es soweit kommen konnte. Was ist passiert? Keine vier Monate nach dem Beginn des Truppenabzugs der NATO aus Afghanistan Ende April diesen Jahres, konnten die Taliban die Macht an sich reißen. Die Taliban ist eine Terrorgruppe afghanischer Islamisten, die in den 1990er Jahren aus einer Gruppe ehemaliger Widerstandskämpfer gegen die sowjetische Besatzung entstanden ist und das Ziel einer islamischen Herrschaft nach Scharia-Recht verfolgt. Sie waren in Afghanistan schon einmal an der Macht, wurden jedoch nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center 2001 von einer US-geführten Militärallianz zerschlagen. Jedoch agierten sie weiter, vor allem aus dem pakistanischen …