Autor: JEF NRW

Europa verbindet: Fraktionen im Landtag wollen das Verfassungsbekenntnis

Heute haben alle Fraktionen im Landtag, mit Ausnahme der AfD, einen gemeinsamen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der ein Bekenntnis zu Europa und zum Stellenwert der europäischen Idee in NRW, in Artikel 1 der Landesverfassung vorsieht. Für uns ist das ein großer Erfolg unserer Kampagne und ein großartiges Signal für Europa – ein Versprechen für noch mehr europäische Zusammenarbeit in der Zukunft!

A turning point in European history

We can’t be certain yet, if the corona epidemic in Europe is significantly slowing down or a second wave will be approaching. But good news from the European countries being hit hardest give us hope to some extent. As we see this silver lining we can recognize it as a sign for the European Union to turn back to the status quo, or to finally march on to towards a renewed Europe. The crisis can be a turning point in European history. For better or for worse. Only a light breeze could decide on which side the coin will fall, in the end. Just now, European federalists should not lose focus on their ends. It’s upon us all to act now!

„Das stärkste Instrument der Solidarität einsetzen!“

Der Offene Brief „Europäische Corona-Bonds jetzt!“ fordert die deutsche Bundesregierung auf, dem Vorschlag des italienischen Regierungschefs Giuseppe Conte und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zuzustimmen, mit Corona-Bonds auf die Krise zu antworten. Initiiert hatte den Appell vor einigen Wochen der Autor und Publizist Jörg Bong gemeinsam mit Helge Malchow, Editor-at-large beim Verlag Kiepenheuer & Witsch und Regina Schilling, Kuratorin des Internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE. Jörg Bong ist einem breiten Publikum als ehemaliger Verleger der S. Fischer Verlage und durch seine Romane um Kommissar Dupin bekannt, die er unter dem Künstlernamen Jean-Luc Bannalec verfasst. Die Krimis wurden für die ARD verfilmt und erhielten mehrere Auszeichnungen. Im Interview mit Treffpunkt Europa erklärt er seine Beweggründe für den Offenen Brief, betont die Notwendigkeit einer Diskussion über die Ökonomie hinaus und plädiert für umfassendes zivilgesellschaftliches Engagement in der Krise.

Mehr Europa! Zusammenhalt statt Alleingänge in der Gesundheitspolitik

Die Bestrebungen der Europäischen Kommission zur Koordinierung von medizinischen Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise sind löblich. Sie zeigen aber auch: Gesamtheitliche, europäische Maßnahmen sind dringend notwendig, um in der Krise eine vernünftige medizinische Versorgung in ganz Europa sicherzustellen. Alleingänge der Mitgliedstaaten wirken sich hingegen kontraproduktiv aus.

Schattenseiten der digitalen Bildung: Schule während der Corona-Pandemie

Seit Ausbruch der Pandemie bleiben weltweit Schulen geschlossen. Unterricht soll nun digital statt im Klassenzimmer erfolgen. Mehr Gerechtigkeit durch digitale Bildung? Oder macht die vermehrte Nutzung digitaler Bildung zu Zeiten von Corona nicht eher sichtbar, wo Ungleichheit herrscht? Und noch eine Frage: Braucht man die analoge Schule noch oder kann sie weg? Ein Kommentar.

Digitale Bildung: Diffuser Zukunftstraum oder Rettung aus der Corona-Krise?

Digitale Bildung ist derzeit in aller Munde: Homeschooling, E-Learning oder digitale Klassenzimmer sind nur einige der Optionen, die diskutiert werden. In der Corona-Krise wird deutlich, dass digitale Medien im Zeitalter der Digitalisierung unumgänglich und oftmals sehr nützlich sein können – wenn sie richtig eingesetzt und erklärt werden. Zu digitaler Bildung gehört schließlich auch, Kindern und Jugendlichen beizubringen, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet aussehen kann und welche Inhalte als Recherchegrundlage genutzt werden können. Wie setzen die unterschiedlichen europäischen Länder aber digitale Bildung in der Praxis um? Ein Blick in die Daten der International Computer and Information Literacy Study.