Autor: JEF NRW

Mehr Europa! Zusammenhalt statt Alleingänge in der Gesundheitspolitik

Die Bestrebungen der Europäischen Kommission zur Koordinierung von medizinischen Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise sind löblich. Sie zeigen aber auch: Gesamtheitliche, europäische Maßnahmen sind dringend notwendig, um in der Krise eine vernünftige medizinische Versorgung in ganz Europa sicherzustellen. Alleingänge der Mitgliedstaaten wirken sich hingegen kontraproduktiv aus.

Schattenseiten der digitalen Bildung: Schule während der Corona-Pandemie

Seit Ausbruch der Pandemie bleiben weltweit Schulen geschlossen. Unterricht soll nun digital statt im Klassenzimmer erfolgen. Mehr Gerechtigkeit durch digitale Bildung? Oder macht die vermehrte Nutzung digitaler Bildung zu Zeiten von Corona nicht eher sichtbar, wo Ungleichheit herrscht? Und noch eine Frage: Braucht man die analoge Schule noch oder kann sie weg? Ein Kommentar.

Digitale Bildung: Diffuser Zukunftstraum oder Rettung aus der Corona-Krise?

Digitale Bildung ist derzeit in aller Munde: Homeschooling, E-Learning oder digitale Klassenzimmer sind nur einige der Optionen, die diskutiert werden. In der Corona-Krise wird deutlich, dass digitale Medien im Zeitalter der Digitalisierung unumgänglich und oftmals sehr nützlich sein können – wenn sie richtig eingesetzt und erklärt werden. Zu digitaler Bildung gehört schließlich auch, Kindern und Jugendlichen beizubringen, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet aussehen kann und welche Inhalte als Recherchegrundlage genutzt werden können. Wie setzen die unterschiedlichen europäischen Länder aber digitale Bildung in der Praxis um? Ein Blick in die Daten der International Computer and Information Literacy Study.

Geisterfahrer Ungarn: Die EU muss ihre Grundwerte verteidigen!

Der ungarische Präsident Viktor Orbán hat im Rahmen der Corona-Krise seine Machtbefugnisse weiter ausgeweitet. In den letzten Jahren hat Orbán seine Mehrheit im Parlament immer wieder dafür genutzt, verschiedene Pfeiler der Demokratie auszuhöhlen und verstößt damit gegen die Grundprinzipien der EU. Parlament, Mitgliedsstaaten und Kommission haben diesem Verhalten bisher nichts entscheidendes engegengesetzt. Wir finden: Das muss jetzt ein Ende haben!

Kurz erklärt: Corona-Bonds

Das Corona-Virus stürzt Europa in eine ausgewachsene Wirtschaftskrise und stellt europäische Solidarität auf die Probe. Sind Corona-Bonds die zeitgemäße Antwort auf die gemeinsame Herausforderung? Wir erklären wie sie funktionieren und warum sie in der Sitzung des Europäischen Rats vergangenen Donnerstag für politische Spannungen sorgten.

Das kann Symbolpolitik: EU in die NRW-Landesverfassung!

Dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands fehlt bis heute ein Verfassungsbekenntnis zur Europäischen Union. Die Jungen Europäischen Föderalisten NRW fordern deshalb mit ihrer Kampagne #EUindieVerfassung, dies schleunigst zu ändern – getreu dem Motto: Europa nicht nur im Herzen, sondern auch in der Verfassung. Kritiker*innen argumentieren, das Bekenntnis habe nur Symbolwert. Kampagnenleiterin Louisa von Essen findet: Dieses Argument hinkt. Ein Kommentar auf treffpunkteuropa.de.

Gruppenfoto Landesvorstand JEF NRW 2020

So war unsere Landesmitgliederversammlung

Am 08. März war dieses Jahr nicht nur Internationaler Frauentag, sondern auch die Landesmitgliederversammlung der JEF NRW. Ein neuer Vorstand wurde gewählt und intensive inhaltliche Diskussionen geführt – an deren Ende stand unter anderem ein Beschluss zu einer klaren Positionierung zum Umgang mit der AfD. Über 50 JEFer*innen waren aus ganz NRW zur Auslandsgesellschaft in Dortmund angereist, um sich dort bei Vorstands- und Delegiertenwahlen und Diskussionen zur inhaltlichen Ausrichtung des Landesverbands zu beteiligen. Zu Anfang blickte Martin Mödder als scheidender Vorsitzender auf ein intensives Jahr zurück und hob besonders die erfolgreiche Mobilisierung und Kampagnenarbeit zu den Europawahlen hervor. Die Europawahl brachte neuen Schwung und war Anlass für eine Vielzahl von Veranstaltungen in den Kreisverbänden. Dabei war es für Martin immer wichtig, den Gestaltungsanspruch der JEF deutlich zu machen und nicht als unkritische „Jubeleuropäer*innen“ wahrgenommen zu werden. Europa müsse leidenschaftlich gegenüber Populist*innen verteidigt werden, wobei zugleich selbst Kritik an den Unzulänglichkeiten des bestehenden Institutionengefüges geübt werden müsse. Europa nicht nur im Herzen Auch deshalb stand das vergangene Vorstandsjahr im Zeichen politischer Lobbyarbeit. Besonders die Einladung in …

Im Zweifel dafür

Wir haben verlernt, Visionen für unser Europa der Zukunft zu entwickeln und unsere Utopien zu kommunizieren. Damit muss Schluss sein: Wir sollten aufhören mit dem ständigen Abwehrkampf gegen die Euroskeptiker*innen und den Blick nach vorne richten.