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Europa im Fokus

Europa-Union Dortmund und JEF Ruhrgebiet: Wie sollte die Europäische Union ihr Gewicht in der Weltpolitik einsetzen?

Pünktlich zum Winterbeginn veranstalteten die Europa-Union Dortmund und die JEF Ruhrgebiet eine gemeinsame Diskussionsrunde. Bei einem regen Austausch diskutierten Mitglieder*innen beider Verbände in Kleingruppen über die Frage, wie die Europäische Union ihr Gewicht in der Weltpolitik einsetzen sollte. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und fand natürlich ganz Corona-konform digital über zoom statt! Besonders wichtig waren den Teilnehmer*innen Themen wie Grundwerte, Außen- und Sicherheitspolitik, Gesundheitspolitik sowie Handels-, Klima- und Umweltpolitik. Da die Spannbreite an Themen besonders breit war, hätten die Teilnehmer*innen gerne noch länger weiterdiskutiert. Dennoch konnten vier Fixpunkte festgelegt werden, nämlich dass die EU insbesondere: Ihre Grundwerte offensiver präsentieren und nach innen wie nach außen verteidigen muss. Sie darf diese insbesondere nicht zugunsten eigenen Profits, wie wirtschaftliche Vorteile, aufgeben oder auch nur vernachlässigen. Die europäischen Grundwerte wie Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte sind von enormem Wert: Hier müssen alle Akteure mit gutem Beispiel voranschreiten. Das gilt im innereuropäischen Raum, wo Mechanismen wie der Ende September erstmals erschienene Rechtsstaatlichkeitsbericht gute Ansätze bilden aber noch nicht ausreichen, wie auch nach außen. Die EU hat eine gewichtige Stimme …

Workshop mit dem CJD

Am 24.11.2020 hat sich JEF Wuppertal mit dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (kurz: CJD) in Essen getroffen und dort einen Workshop in Form eines Europa-Puzzles abgehalten. Während des Europa-Puzzles war es die Aufgabe der Teilnehmenden, Karten mit den Namen der Staaten Europas auf einer Plane, die die Karte Europas umfasst, anhand ihrer Grenzen zuzuordnen und im Anschluss durch deren Hauptstädte zu ergänzen. Dieses Europa-Puzzle wurde am 24.11 von 5 verschiedenen Gruppen des CJDs gespielt. Moderiert wurde es durch Dave Merkel und Daniel Ockelford. Selbstverständlich wurde hierbei auf eine Corona-gerechte Durchführung geachtet, ein Hygienekonzept lag vor. So galt eine Maskenpflicht für alle, es galten Mindestabstände und die Plane wurde desinfiziert. Für diese tolle Gelegenheit möchten wir uns noch einmal bei dem Jugend-, Bildungs- und Sozialwerk Christlichs Jugenddorfwerk Deutschlands bedanken! Die Teilnahme war großartig und wir hoffen, den Workshop mit künftigen Jahrgängen wiederholen zu können.

Ein europäisches Berg-Karabach als friedliche Konfliktlösung?

In unserer Voices of Konflikt Reihe haben wir zum Konflikt um Bergkarabach zwischen Armenien und Aserbaidschan Zivilist*innen aus der Region eine Stimme gegeben. Den Abschluss der Informationskampagne von JEF NRW & JEF Bayern bildete im Rahmen der Discuss Europe-Reihe ein digitales Expert*innengespräch.
Im Zentrum der Debatte mit rund 70 Teilnehmer*innen aus ganz Europa standen die Möglichkeiten einer friedlichen Konfliktlösung. Hier lest ihr die wichtigsten Ergebnisse der Kampagne.

Voices of Conflict: Truce in Nagorno-Karabakh?

fter more then six weeks of deadly fighting between Armenia and Azerbaijan over Nagorno-Karabakh, under Russian procuration a truce has been established between the two forces. But what will be the effect of the truce? On Thursday, 12th of November different media channels already reported protests in Armenia.
Two of the locals we interviewed on the conflict, Rufat from Baku, Azerbaijan and Rafael from Yerewan, Armenia have now sent us their statements on the truce that are very different from each other:

Voices of Conflict: “I wish that there would be a world where people could talk to each other easily and openly.”

Im Kontext unseres Discuss Europe Events am 17. November “Battle for Nagorno-Karabakh – Exchange and approaches for a peaceful solution” wollen wir auch den Menschen in Armenien, Aserbaidschan und Berg-Karabach eine Stimme geben und haben dafür mit Menschen aus den verschiedenen Gebieten über ihre aktuelle Situation gesprochen. Das heutige Gespräch wurde mit Rufat (27) geführt, der aktuell in Hamburg arbeitet und seinen Master in European Studies gemacht hat. Er ist in Baku, in Aserbaidschan aufgewachsen.

Voices of Conflict: “This war is not desired by the Azeris and the Armenian people!”

Im Kontext unseres Discuss Europe Events am 17. November “Battle for Nagorno-Karabakh – Exchange and approaches for a peaceful solution” wollen wir auch den Menschen in Armenien, Aserbaidschan und Berg-Karabach eine Stimme geben und haben dafür mit Menschen aus den verschiedenen Gebieten über ihre aktuelle Situation gesprochen. Das heutige Gespräch wurde mit Rafael. Er ist 63 und Leiter der Deutsch-Armenischen Freundschaft (DAF) in Jerewan, Armenien, wo er auch wohnt.

Voices of Conflict: “The situation is terrible”

Im Kontext unseres Discuss Europe Events am 17. November “Battle for Nagorno-Karabakh – Exchange and approaches for a peaceful solution” wollen wir auch den Menschen in Armenien, Aserbaidschan und Berg-Karabach eine Stimme geben und haben dafür mit Menschen aus den verschiedenen Gebieten über ihre aktuelle Situation gesprochen. Das heutige Gespräch wurde mit Veronika (24), die in der Region Kotayk im Zentrum von Armenien nahe Jerewan lebt, geführt.

Voices of Conflict: “And finally, I hope that it is not too late.”

Im Kontext unseres Discuss Europe Events am 17. November “Battle for Nagorno-Karabakh – Exchange and approaches for a peaceful solution” wollen wir auch den Menschen in Armenien, Aserbaidschan und Berg-Karabach eine Stimme geben und haben dafür mit Menschen aus den verschiedenen Gebieten über ihre aktuelle Situation im Konflikt gesprochen. Das heutige Gespräch wurde mit Flora (24), aus Stepanakert, der Hauptstadt der umkämpften Republik Arzach, geführt.