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Discuss Europe

Mit einer Diskussion zu den Atom-Verhandlungen zwischen der EU und dem Iran sind wir erfolgreich in unsere neue Veranstaltungsreihe „Discuss Europe“ gestartet.

Dieses Semester startet die JEF Münster ihre neue Veranstaltungsreihe „Discuss Europe“. Wir wollen uns darin monatlich mit interessanten Themen rund um Europa auseinandersetzen und laden alle Interessierten ganz herzlich ein, uns in der Brücke zu besuchen und rege mitzudiskutieren!

Bei unserer ersten Discuss Europe Runde haben wir uns am 14.04. die aktuellen Entwicklungen in den Atom-Verhandlungen mit dem Iran näher angeschaut. Kontrovers diskutiert wurden unter anderem die Fragen, welche Erfolgsaussichten das mögliche Abkommen hat, inwiefern der Iran in Zukunft das Machtgefüge im Nahen Osten beeinflussen könnte und ob die tragende Rolle Englands, Frankreichs und Deutschlands bei den Gesprächen als Erfolg europäischer Diplomatie gelten kann. Wir fanden den Abend sehr gelungen und freuen uns auf den nächsten öffentlichen Stammtisch!

Ausflug zur Euregio

Die JEF Münster besuchte gemeinsam mit der Europa-Union die Euregio in Gronau.

Am 10.04. haben wir gemeinsam mit der Europa-Union die Euregio besucht. Wir waren begeistert von der Vielfalt von Projekten und Angeboten, mit denen die 1958 gegründete Europaregion die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den interkulturellen Austausch fördert. Wer beispielsweise als Pendler Beratung zum Arbeits- und Sozialversicherungsrecht auf der anderen Seite der Grenze braucht, findet hier seinen idealen Ansprechpartner. Auch die Mittel aus INTERREG, dem Projekt zur Förderung regionaler Zusammenarbeit der EU, werden hier verwaltet.
Wenn ihr weiteres Interesse an der Arbeit der Euregio habt, guckt euch doch einfach mal auf der Website um: http://www.euregio.eu/de

JEF Münster est Charlie

Gerade einmal einen Monat sind die Terroranschläge von Paris her. Aus den Medien ist diese Tragödie jedoch längst verschwunden. Mit einer Mahnwache hat die JEF Münster der Opfer gedacht.

„Ich dachte, das war schon vor Monaten.“

Viele Menschen waren überrascht, als sie hörten, dass die Anschläge erst vor einem Monat geschehen sind. Viel länger kam den meisten die Zeit vor, denn die Diskussion über Ursachen und Folgen ist bereits abgeebbt. Um der Opfer zu gedenken und ein Zeichen für Meinungsfreiheit zu setzen, traf sich die JEF Münster am 7. Februar zu einer Mahnwache in der Münsteraner Innenstadt.

Diskussionsbereitschaft trotz Shoppinglaune

Mit selbst gebastelten Europalichtern gingen wir auf die Menschen in der Ludgeristraße zu und kamen mit einigen ins Gespräch. Es war spannend, die verschiedenen Ansichten von Jungen und Alten, von Franzosen und Niederländern, von Muslimen und Christen zu hören. Daraus entstanden interessante, teilweise auch sehr kontroverse Diskussionen. Die meisten unserer Gesprächspartner nahmen im Anschluss ein Europalicht mit nach Hause, um auch dort die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.

In Münster ist kein Platz für Rassismus

Die JEF Münster versammelt sich mit 10.000 Münsteraner*innen, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz zu setzen.

Seit einigen Wochen demonstrieren in Dresden tausende Menschen gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlands. Auch in Münster hat sich ein Ableger dieser Bewegung gegründet: MÜNGIDA. Eine Gegeninitiative ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Ein Münsteraner Theologiestudent rief die Facebook-Seite „Münster gegen Pegida/MüGIDA“ ins Leben, der sich bis heute über 15.000 Mitglieder angeschlossen haben. Um ein Signal an die islamfeindliche Bewegung zu senden, riefen die Initiatoren der Gegenbewegung dazu auf, für Solidarität mit Flüchtlingen und Toleranz auf die Straße zu gehen.

Breite Zustimmung in der Bevölkerung

10.000 Menschen folgten laut Polizeiangaben diesem Aufruf, junge und alte, darunter auch Mitglieder der JEF Münster. Wir zogen vom Prinzipalmarkt zum Domplatz – viele auch mit Kerzen. Dort sprachen zahlreiche Vertreter*innen der im Stadtrat vertretenen Parteien sowie der Glaubensgemeinschaften, unter anderem Ruprecht Polenz, ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, und Christoph Strässer, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung.

JEF Münster steht für Offenheit

Jede*r beleuchtete die aktuellen Entwicklungen aus einer eigenen Perspektive. Doch in einem waren sich alle einig: Münster ist eine weltoffene Stadt, in der auch Flüchtlinge willkommen sind. Wir als JEF Münster schließen uns dem an. Wir stehen für Offenheit und Solidarität, denn nur auf der Grundlage dieser Werte ist eine europäische Einigung möglich. Den erstarkenden Rechtspopulismus und die pauschale Verurteilung von Muslimen betrachten wir daher mit Sorge.

Für den 30.01. hat MünGIDA eine Kundgebung angemeldet. Wir werden an der Gegendemonstration teilnehmen und hoffen, dass wir uns mit so vielen Menschen wie bei diesem Mal MünGIDA entgegenstellen können.

Ein neuer Vorstand für die JEF Münster

Am 2. Dezember 2014 trafen sich die Jungen Europäischen Föderalisten Münster zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und einen neuen Vorstand zu wählen.

Dr. Marko Heyse, Vorsitzender der Europa-Union Münster, freute sich in seinem Grußwort über die verstärkte Zusammenarbeit mit der JEF und den engagierten Nachwuchs. Dem schloss sich David Schrock, Landesvorsitzender der JEF NRW und Bundesvorsitzender der JEF Deutschland, an. Seit er vor drei Jahren mit einigen Mitstreitern den Münsteraner Kreisverband wieder ins Leben gerufen hat, habe sich eine ungeheure Dynamik entwickelt, die zeige, dass Europa eine Herzensangelegenheit vieler junger Menschen sei. Er stellte zudem Möglichkeiten vor, sich auch auf Landes- und Bundesebene für die europäische Idee einzusetzen.

Im Anschluss blickte der scheidende Vorsitzende Malte Steuber auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Vorfeld der Europawahl veranstalteten wir Podiumsdiskussionen mit den Kandidat*innen sowie zur Bürgerbeteiligung in der EU. Mit Straßenaktionen motivierten wir Menschen, ihre Stimme nicht zu verschenken und proeuropäisch zu wählen. Im Rahmen eines Vortrags über die politische Situation in Ungarn setzten wir uns kritisch mit rechtspopulistischen Tendenzen in Europa auseinander. Besonders hervorzuheben ist die Simulation des Europäischen Parlaments für Schüler*innen. Neben der landesweiten SimEP, die dieses Jahr in Aachen stattfand, stellten wir in Münster unsere eigene Simulation auf die Beine. Die Resonanz darauf war überwältigend. Über 50 Teilnehmer*innen schlüpften einen Tag lang in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments und diskutierten über Asylpolitik und Datenschutz.

Die anschließende Wahl des neuen Vorstands brachte folgendes Ergebnis:

  • Vorsitzender: Milan Thies
  • Stellvertretende Vorsitzende: Pia Schulte, Simon Paetzold, Ludger Wortmann
  • Beisitzer*innen: Hannah Cornelsen, Barbara Elpers, Dominik Reinhardt, Jakob Töbelmann
  • Schatzmeisterin: Karina Krukowski
 
Im folgenden Jahr steht unter anderem eine erneute SimEP in Münster auf dem Programm. Dieses Mal wird sie in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster im Ratssaal stattfinden. Außerdem wollen wir den Kontakt zu unserem Partnerverband JEF Kosovo intensivieren, der uns über das europaweite Twinning-Programm zugeteilt wurde. Den Abend ließen wir dann noch gemütlich im Café Milagro ausklingen.

Wenn du Lust hast, dich bei unseren Projekten zu engagieren, andere europabegeisterte junge Menschen kennenlernen möchtest oder einfach mit uns über europäische Politik diskutieren willst, dann schau gerne bei unserem Stammtisch vorbei. Wir treffen uns jeden Dienstag um 20 Uhr in der Brücke (Wilmergasse 2).

Mitgliederversammlung der JEF Münster: neuer Vorstand

Am 19.11.2013 um 20 Uhr versammelten sich die Mitglieder der Jungen Europäischen Föderalisten Münster im Fürstenberghaus, um die alljährlichen Vorstandswahlen abzuhalten.

Neben fünf Beisitzer*innen, drei Stellvertreter*innen und einem Schatzmeister wurde dieses Jahr auch ein neuer Vorsitzender gewählt, denn unser bisheriger langjähriger Vorsitzende und Gründungsmitglied David Schrock trat nicht erneut an, um sich verstärkt seinem Amt als Vorsitzender der JEF NRW zu widmen. Auch an dieser Stelle sei David erneut für seinen unglaublichen, zeitintensiven und einfach herzlichen Einsatz in den letzten Jahren gedankt. Die JEF Münster verdankt ihm einen großen Teil ihrer Dynamik und ihrer Möglichkeiten.

Die JEF Münster blicken auf ein aufregendes Jahr zurück. Mit aktuell 63 Mitgliedern sind sie nicht nur enorm gewachsen, sondern haben auch einige nennenswerte Projekte erfolgreich durchgeführt. Besonders im Gedächtnis blieben die zweimalige Beteiligung bei der Simulation des Europäischen Parlamentes mit Europaschulen, durchgeführt unter dem Dach der JEF NRW. Eine erste erfolgreiche Diskussionsveranstaltung stellte die Einladung von Herrn Markus Pieper, MdEP, dar. Daneben wurden Seminare und verschiedene Diskussionsabende organisiert, zuletzt mit den Münsteraner Direktkandidat*innen für die Bundestagswahl.

Besonders stolz blicken die JEF Münster und David  auf den Bundeskongress der JEF Deutschland zurück, der in Zusammenarbeit mit dem JEF-Bundesvorstand und der JEF Nordrhein-Westfalen sehr erfolgreich in Münster organisiert und durchgeführt wurde. Diese Veranstaltung fand europaweit Anerkennung und zeigt einmal mehr, wie familiär und doch professionell der Verband der JEF in Münster inzwischen zusammenarbeitet.

Zur Wahl des Vorsitzenden trat Malte Steuber an, der einstimmig gewählt wurde und die JEF Münster nun als Vorsitzender leiten wird. Zu seinen Stellvertreter*innen wurden Barbara Elpers, Henrike Sommer und Ludger Wortmann gewählt. Sebastian Kaderjak, Jakob Toebelmann, Simon Paetzold, Florian Schmitz und Pia Schulte wurden als Beisitzer*innen gewählt.

Der neue Vorstand kündigte an, sich als erstes schnellstmöglich damit auseinanderzusetzen, wie die gestiegene Mitgliederzahl und die damit gewachsenen Möglichkeiten am effektivsten genutzt werden kann. Daneben soll es besonders darum gehen, die Professionalisierung weiter voranzutreiben, verstärkt den inhaltlichen Aspekt in den Fokus der Arbeit der JEF Münster zu rücken und Aktionen und Projekte im Hinblick auf die anstehende Europawahl zu planen. Malte betonte, eine wichtige Aufgabe der JEF sei es gerade jetzt, mit Bürgerinnen und Bürgern über die europäische Idee zu diskutieren, sie ihnen näher zu bringen und von ihr zu überzeugen. Dies soll mit verschiedenen Projekten in Angriff genommen werden. Wichtig sei aber auch, dass dabei der Spaß nicht auf der Strecke bleibe und alle Mitglieder weiterhin komplett eingebunden werden.

Nach einer Diskussion über mögliche Aktionen und Projekte für das kommende Jahr, schloss die Mitgliederversammlung mit einem netten Umtrunk im Café Extrablatt.

Wir gratulieren dem neuen Vorstand und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Münsteraner auf Ventone

In der ersten Septemberwoche diskutierten auf der Insel Ventotene in Italien junge JEFer*innen und junge Menschen aus anderen Ländern über Föderalismus in der EU und auf der globalen Ebene. Mit dabei waren auch JEF-Mitglieder aus Münster.

Die ca. 40 Teilnehmer waren aus Kanada, USA, Israel, Afghanistan, Argentinien, Pakistan und Europa angereist und jeder konnte von seinen kulturellen Erfahrungen in Bezug auf Föderalismus in seinem Land berichten. Daraus ergab sich ein buntes Bild an Meinungen, Geschichten sowie sehr spannende Gespräche. Sei es zum Thema United Nations Parliamentary Assembly oder ein  Europa der Regionen, die Teilnehmer führten mit den Referent*innen intensive Diskussionen. Aber auch abseits der Seminarsitzungen war es eine wertvolle Erfahrung, mit Menschen aus den verschiedenen Weltregionen zusammen zu kommen und sich am Strand oder abends in einer Bar auszutauschen und Freundschaften zu schließen.

JEF bei der Verleihung des Jugendkarlspreises

Der Jugendkarlspreis – alljährlich verleiht die Karlspreisstiftung den internationalen Karlspreis zu Aachen. Und zwar nicht nur an einen großen Europäer, der sich für den Frieden und Europa einsetzt, sondern auch in Form des Jugendkarlspreis an junge Menschen, die sich mit ihren Projekten um Europa verdient gemacht haben. Dieses Jahr besuchten auch die JEF die Verleihung des Jugendkarlspreises.

In Vertretung unseres Landesvorsitzenden David konnte sein Stellvertreter Max zusammen mit den Aachenern Cherian und Janis mit den Preisträgern ins Gespräch kommen. Insgesamt eine spannende Veranstaltung, die zeigt, wie sehr sich doch junge Menschen in ganz Europa für die europäische Idee einsetzen.

Malte von JEF Münster bei Diskussionsrunde im Radio

Malte Steuber, Vorsitzender der JEF Münster, nahm am Montag nach der Europawahl an einer Diskussionsrunde im Radio teil, in der die Wahlergebnisse analysiert und über Folgen debattiert wurden.

In der einstündigen Sendung „Das Große Ganze“ zur Europawahl hatte das Münsteraner Radio Q neben Malte den ehemaligen Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag Ruprecht Polenz (CDU) sowie den Vorsitzenden der Jusos Münster Matthias Glomb und die Studentin Carolin Dylla eingeladen.

Neben einer Analyse der Wahlergebnisse und einem Meinungsaustausch über die Folgen der Wahl ging es besonders um den Erfolg der rechtspopulistischen Parteien und um Themen wie das Alters-Problem in der europäischen Politik, die Jugendarbeitslosigkeit, die Krise in der Ukraine und ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA.

Hier könnt Ihr die Sendung nachhören.

We the People

Am Dienstag luden die JEF Münster, in Kooperation mit dem Förderverein Politikwissenschaft, zu einer Podiumsdiskussion über Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie auf europäischer Ebene.

Etwa 100 Interessierte waren gekommen, um vor der Europawahl Möglichkeiten verstärkter Einbindung der europäischen Bürgerinnen und Bürger zu diskutieren.

Nach einer kurzen Einführung zu den verschiedenen Legitimationsarten der EU durch Moderator Dr. Freise vom Institut für Politikwissenschaft Münster, entfaltete sich ausgehend von einem provokativen Wahlplakat der AfD eine rege Diskussion über das Demokratieverständnis der EU. Jörg Rostek vom Verein Mehr Demokratie e.V. merkte an, dass eine lebendige Demokratiekultur Voraussetzung für Partizipation ist, dass diese Partizipation aber auch durch mehr institutionalisierte direkte Beteiligungsverfahren möglich gemacht werden muss. Dr. Cwik, ehemaliger Beamter der Europäischen Kommission, wies darauf hin, dass es doch bereits heute für den Bürger viele Möglichkeiten gebe, sich zu beteiligen, beispielsweise durch die Europäische Bürgerinitiative oder Online-Konsultationsverfahren für Grün- und Weißbücher der Kommission. Für Dr. Cwik stehen direkt demokratische Verfahren wie Referenden in Konkurrenz zur repräsentativen Demokratie, für Herrn Rostek stellen sie eine wichtige Ergänzung dar.

Mitglied der JEF sehr präsent auf der Bühne

Hannah Cornelsen, die für die JEF an der Diskussion teilnahm, bemerkte, dass zunächst auch eine Stärkung des Europäischen Parlaments, der am direktesten gewählten Institution, notwendig sei. Dem stimmten alle Diskutanten und auch das zahlreich erschienene Publikum mit großem Applaus zu. „Außerdem ist es wichtig, dass wir in Europa eine europäische Öffentlichkeit schaffen, um die Bürgerinnen und Bürger an Europapolitik heranzuführen. Wir brauchen mehr Beteiligung, aber wir brauchen vor allem auch mehr Auseinandersetzung mit EU-Themen“, erläuterte Hannah ihre Sicht der Dinge.

Viele Teilnehmer und viele Fragen

Die etwa 100 Teilnehmer beteiligten sich ebenso rege an der Diskussion, am Ende der Veranstaltung gab es noch so viele Beiträge, dass auf Grund Zeitmangels leider nicht mehr alle zu Wort kommen konnten. Dies zeigt noch einmal mehr, dass Bürgerbeteiligung und Einbindung der Zivilgesellschaft in die europäische Politik eins der wichtigsten Themen für die zukünftige Gestaltung der Europäischen Union sind.