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Das JEF NRW-Grundlagenseminar: rosarote Pinguine, Pizza und brennende Streichhölzer

Das JEF NRW-Grundlagenseminar fand vom 20. bis 21. Januar in Köln statt. Organisatorin Pia, selbst JEFerin im KV Münster, bescherte den Teilnehmern ein großartiges Wochenende rund um den europäischen Föderalismus.

Zum ersten Mal in der gesamten JEF Geschichte hat am Wochenende des 20.-21. Januar 2018, ein JEF Grundlagenseminar in Köln stattgefunden, das sich mit der Entstehungsgeschichte und dem Aufbau unseres Verbands, der europäischen Gesetzgebung, dem Umgang mit Europa-Skeptikern und der Konkretisierung von Projektideen beschäftigt hat. Inhaltlich klingt das nach viel. War es auch.
Bei den Seminarteilnehmern handelte es sich im einen buntgemischten Haufen kluger, europabegeisterter junger Leute aus ganz NRW. Egal ob alter JEF-Hase, JEF-Neuling oder überhaupt noch kein JEFling – alle Teilnehmer haben aus diesem Wochenende eine Menge mitnehmen können. Die Hauptorganisatorin des Workshops Pia Schulte hatte im Vorfeld ein grandioses Programm zusammengestellt, mit dem sie die Teilnehmer auf originelle, kreative und unterhaltsame Weise zu einer Auseinandersetzung mit teilweise verzwickten Themen motivieren konnte.
Die Highlightsdes ersten Tages: eine Vorstellungsrunde mit 25 brennenden Streichhölzern, ein World-Café mit hochrangigen JEF VIPs aller Ebenen, eine mini SimEP inklusive Lobbyisten, Parlamentariern, dem Ministerrat, Mitgliedstaaten und der Kommission zum Thema „Europäische Gesetzgebung im Energiesektor“ und zu guter Letzt einer Teambuilding-Maßnahme. Danach wandten sich die Teilnehmer ausgiebig der Kölner Trinkkultur zu.
Tag 2 begann mit der Auseinandersetzung mit antieuropäischen Strömungen und einer Rhetorikübung, um dem wütenden europaskeptischen Bürger am Straßenrand entschieden und überzeugend entgegentreten zu können. Ihr wollt das auch? Dann meldet euch doch einfach bei Pia oder fragt euch, warum die neuen Must-Haves für jeden EU-Bürger unbedingt ein rosaroter Pinguin und ein Raketenwecker sein müssen. Nun überzeugt noch eure Kolleginnen und Kollegen im Europäischen Parlament davon. Das einzige Problem: ihr habt keine Zeit zum Überlegen. Achtung, fertig, los! Viel Glück.
Zum Abschluss haben dann noch einmal alle Teilnehmer ihre geballte Kreativität und ihren Ideenreichtum, die nach dem vorigen Abend in der Kölner Innenstadt noch zu aufzufinden waren, in eine Ideenwerkstatt investiert, um neue Events und Aktionen zu planen und Best-Practice Methoden auszutauschen.

Das Wichtigste zum Schluss: Vielen, vielen Dank an dieser Stelle an alle Organisatoren und Teilnehmer. Ihr wart großartig! Gerne wieder 🙂

Europaliebe geht durch den Magen

Wir JEFer lieben Europa und Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Deswegen kam im Kreisverband Münster die Idee auf, den Menschen Europa mal auf anderem Wege nahe zu bringen: durch die Küchen der Europäer. Wie bringt man möglichst viele Menschen zusammen und lernt möglichst viele Spezialitäten aus den EU-Mitgliedsstaaten kennen? – Natürlich bei einem Running Dinner.
Deshalb ging unser Running Dinner goes Europe am 18. Januar 2018 in die zweite Runde!

Nach dem ersten sehr erfolgreichen Anlauf der Veranstaltung im Juni 2017, bei dem die Nachfrage deutlich größer war als erwartet, fand am 18.01.2018 das „Running Dinner goes Europe 2.0“ statt. Wieder erreichten uns zahlreiche Anmeldungen, nicht nur von JEFern, sondern auch von deren Freunden, Bekannten oder sogar Leuten, die ohne Bezug zur JEF die Veranstaltung auf Facebook gefunden haben.

Das Konzept ist den meisten mittlerweile geläufig: Ein Team aus zwei Personen kocht zusammen einen Gang (z.B. die Vorspeise), zum Essen kommen dann zwei weitere Teams dazu. Nach dem ersten Gang gehen alle auseinander, um den Hauptgang bei einem anderen Team zu sich zu nehmen mit einem weiteren unbekannten Team und beim Nachtisch wiederholt sich das Ganze. Am Ende des Abends war jedes Team einmal Gastgeber und zweimal Gast, hat drei leckere Mahlzeiten gegessen und sechs andere Teams kennengelernt. Für das europäische Feeling wurde jedem Team ein Land aus der EU zugeteilt. Manchen fiel es leicht, sich ein spanisches, italienisches oder griechisches Gericht auszusuchen, andere mussten erst einmal Google zu Rate ziehen, um ein zyprisches oder luxemburgisches Rezept zu finden.

So entstand bei jedem Gang ein reger Austausch und es wurde gelacht, getrunken und natürlich viel und lecker gegessen. Dabei waren alle insbesondere von der Vielfalt, die durch die Verteilung der europäischen Staaten entstand, begeistert. Man merkte, dass sich jeder mit seinem Land auseinandergesetzt hatte. Dies zeigte sich neben dem Essen auch bei der Tischdeko, den servierten Getränken und landestypischer Musik. Wer nicht dabei sein konnte, wurde über Instagram- und Facebookstorys unter #cookforeurope #cheerstoeurope trotzdem auf dem Laufenden gehalten.

Nach dem Dessert trafen sich dann alle in der Altstadt Münsters in der Cavete, wo sich bei dem ein oder anderen Getränk über die verschiedenen getroffenen Gastgeber und gekochten Gerichte ausgetauscht wurde. Hier hatte man die Möglichkeit auch mit Teams, die man noch nicht auf der eigenen Route getroffen hatte, in Kontakt zu kommen.          

Insgesamt schauen wir auf einen gelungenen Abend voller unterschiedlicher kulinarischer Eindrücke, die uns Europa nochmal aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt haben, zurück und freuen uns, dass wir so viele Münsteraner Studenten und Studentinnen erreichen und von der europäischen Idee begeistern konnten.             

Viele fragten uns schon am Abend selber nach einer weiteren Wiederholung und dem Wunsch kommen wir gerne nach, denn: Europaliebe geht durch den Magen.

Möglichkeiten, um junge Menschen zum Engagement zu befähigen

Im Rahmen des Structured Dialogue diskutierten wir am Dienstag, den 18. Januar 2018 in zwei Fokus-Gruppen darüber, wie es jungen Menschen ermöglicht werden kann, sich in einem vielfältigen, vernetzten und integrativen Europa zu engagieren.

Der Structured Dialogue der Europäischen Kommission bzw. des European Youth Forum ist ein Mittel der wechselseitigen Kommunikation zwischen jungen Menschen und Entscheidungsträgern. Sie sollen dazu beitragen, die Prioritäten der europäischen jugendpolitischen Zusammenarbeit umzusetzen und der Stimme junger Menschen im europäischen Gestaltungsprozess Gehör zu verschaffen.

In zwei Fokus-Gruppen diskutierten wir anhand verschiedener Leitfragen über die Themen ‚Direkte Demokratie‘ und ‚Umgang mit Populismus‘. Die Organisation des Structured Dialogue in unserem Kreisverband übernahm Julien Strandt. Wie alle Teilnehmer*innen empfand er es als erfrischend, „sich einfach mal hinzusetzen und sich sehr fokussiert mit politisch relevanten Themen auseinanderzusetzen. Deswegen haben die Focus Groups, die eigentlich aus der Wissenschaft kommen, wirklich Spaß gemacht.“

Die erarbeiteten Ergebnisse wurden protokolliert und an die Organisatoren weitergeleitet. Sie werden dann bei der nächsten European Youth Conference in Sofia im April 2018 mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments diskutiert. Somit sind wir zuversichtlich, dass unsere Ideen in den Gestaltungsprozess einfließen können.

JECK Kölle is back! Europa alaaf!!

Wir haben die Immisitzung besucht. Und Europa und den Karneval verbunden.

Karneval? Können wir. Auf der Premiere der Immisitzung haben wir gezeigt, dass Europa auch seinen Platz im Karneval hat. Schließlich ist die Immisitzung die Karnevalssitzung für alle, die von überall aus der Welt in die schönste Stadt der Welt gekommen sind. Dort konnten wir eine Menge Aufmerksamkeit auf unser aller Herzensthema lenken. Alaaf!

Eure JECK Köln

Mit gutem Projektmanagement zu mehr Erfolg

Expertenvortrag zum Projektmanagement dient als Einstig in das neue Jahr.

Im Rahmen des ersten Treffens im neuen Jahr am 10. Januar 2018 im Lokal Rheinlust, beschäftigten sich die JEF Bonn mit dem äußerst wichtigen Thema des Projektmanagements. Als Referent konnte hierfür Herr Peter Laffin, Projektleiter bei der Dr. Hans Riegel-Stiftung, gewonnen werden.

Anhand einer Vielzahl von praxisorientierten Beispielen veranschaulichte Herr Laffin den anwesenden Mitgliedern die verschiedenen Planungsstufen eines Projekts. Hierbei wurde unter anderem aufgezeigt, dass ein konzeptionelles Vorgehen für den Erfolg eines Projekts unverzichtbar ist. Ein solches beginnt etwa mit dem Aspekt der Themenfindung, geht weiter über die Planung der Umsetzung und reicht bis hin zur Aufgabenverteilung. In der anschließenden Diskussion konnten einzelne Punkte nochmals näher erläutert werden.

Für den informativen Abend bedanken sich die JEF Bonn nochmals ausdrücklich bei Herrn Laffin.

Das Jahr 2017 der JEF Köln

Die JEF Köln blickt auf das Jahr 2017 zurück und stellt die Weichen für das kommende Jahr.

Am 16. Dezember 2017 haben wir uns zu der Jahreshauptversammlung im Europäischen Dokumentationszentrum (EDZ) in der Universitätsbibliothek in Köln getroffen. Ziel war es, das vergangene Jahr aufzuarbeiten und die Weichen für das neue Jahr zu stellen.

Der Vorsitzende, Martin Mödder, eröffnete die Versammlung. Im Anschluss hat Tobias Flessenkemper von der Europa Union Köln ein Grußwort gesprochen. Der Vorstand hat über das vergangene Jahr berichtet. Es wurde nicht nur das Ziel erreicht, den Verband aktiv zu halten, sondern es konnte auch ein starkes Wachstum in den Mitgliederzahlen erreicht werden. Im Anschluss wurde der Vorstand durch die Mitglieder entlastet.

Außerdem wurde ein neuer Vorstand gewählt. Martin Mödder wird weiterhin Vorsitzender der JEF Köln bleiben. Lena Teschlade wurde als 1. Stellvertretende Vorsitzende gewählt. Corinna Radermacher und Nicolas Bickmann wurden als stellvertretende Vorsitzende ebenfalls in den Vorstand gewählt. Der engere Vorstand wird vervollständigt durch Christine Straberg, die neue Kassenwartin wird. Als Beisitzer wurden Silvio Crapis, Frederike Kipper, Moritz Lechleuthner, Philip Sendrowski und Frieder Pastors gewählt. Wir freuen uns auf das kommende Jahr!

Netzwerken JEF-style: Die europäische Zukunft zwischen Glühwein, reichhaltigem Buffet und der bevorstehenden Weihnacht

Das Netzwerktreffen der JEF NRW fand vom 14.-15. Dezember 2017 zum Thema „Die fünf Szenarien zur Zukunft der EU“ statt. Hier der Bericht einer Teilnehmerin.

Im Vorhinein des diesjährigen Netzwerktreffens der JEF NRW hätte man denken können, dass der Termin am 14.-15. Dezember 2017 – 10 Tage vor Weihnachten – nicht ungünstiger hätte gelegt werden können. Die Besorgnis war groß: Werden wir genügend Teilnehmer zusammenbekommen? Über welche Kanäle soll geworben werden? Wie kann man Leute eineinhalb Wochen vor dem großen Fest christlicher Glückseligkeit und Völlerei dazu bewegen, nach Köln zu kommen, sich untereinander zu vernetzen und sich für Europa stark zu machen?

Die Planung des Netzwerktreffens übernahm Silvio von der JEF Köln. Unterstützt würde er von der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn und der Agentur CIVIC. Ein umfangreiches und interaktives Programm wurde auf die Beine gestellt, das die Teilnehmer schlussendlich begeisterte. Nun aber einen Schritt zurück.

Die Teilnehmer wurden im Mercure Hotel Köln City in der Friesenstraße untergebracht – ja genau, mitten in der Kölner Innenstadt! Dort wurde ein großzügiger Tagungsraum mit viel Kaffee und vielen kulinarischen Leckereien bereitgestellt. Nach einer Vorstellungsrunde, bei dem sich insgesamt 14 proeuropäische Jugendorganisationen vorstellten, gaben die Teilnehmer offen zu, dass man viele dieser Organisationen leider gar nicht auf dem Radar hatte. Kurzer Einschub: Die Junge Union stellte sich selbstredend als erste Jugendorganisation vor. Die Teilnehmer wurden von der Agentur dann erbarmungslos nach dem Zufallsprinzip in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Als JEFer unter Fremden – proeuropäischen Fremden. Der Ice Breaker war schnell gefunden: ein blauer Pulli mit der Aufschrift „All I want for Christmas is EU“ trug. Außerordentlich sympathisch. Danach die erste Völlerei-Pause.

Zurück an den Gruppentischen: Die Teilnehmer bekamen jeweils zwei Einschränkungen mitgeteilt – weniger/ mehr Zusammenarbeit und geografische Vergrößerung/ Verkleinerung – aus denen sie dann in kreativer Weise ihr Szenario für eine europäische Zukunft bis 2025 entwerfen sollten. Gesagt, getan. Ist doch ganz easy. Nee, leider doch nicht. Ausgehend von der jetzigen politischen Lage… Was ist denn da eigentlich realistisch? Die Teilnehmer verfielen in rege Diskussionen, es war so manches Lachen zu hören, die Kreativität sprudelte. Zweite große Kaffeepause. Die Arbeitsgruppen brüteten über ihren individuellen Aufgaben. Mehr von dem leckeren Orangen- und Apfelsaft bitte. Jeder Teilnehmer brachte seine individuelle Expertise ein. Die meisten beschäftigten sich studienbedingt mit Europa, andere hatten beruflich mit Europa zu tun, wieder andere engagierten sich leidenschaftlich für ein proeuropäisches Ehrenamt. Der Fokus lag auf den Thematiken, die die aktuelle politische Lage maßgeblich beeinflussen: dem Brexit, Trump, dem Euroskeptizismus, der Türkei-Politik, dem PESCO-Abkommen und natürlich der – und hier zitiere ich lediglich die deutsche Medienlandschaft – „Flüchtlingskrise“.

Die Zeit bis zum geplanten Abendessen verging wie im Flug. Einige Gruppen arbeiteten sogar länger an ihren Projekten als es der Zeitplan vorgesehen hatte. Um 18 Uhr bediente man sich zügellos an dem außerordentlich reichhaltigen Buffet. Für danach hatte sich die JEF Köln angemeldet, die Teilnehmer zu einer gemeinsamen Weihnachtsmarkt-Tour entführen zu wollen. Das Abendprogramm war ein voller Erfolg! Noch am Glühweinstand wurde über europäische Themen sinniert. In weihnachtlicher Vorfreude kehrten die Teilnehmer in eine waschechte Kölner Kneipe ein, um den Abend in rheinländischer Manier ausklingen zu lassen.

Die Nacht war kurz, der nächste Morgen schnell da. Beim Frühstücksbuffet wurden die letzten Vorbereitungen für die Projektpräsentationen getroffen. Um 9 Uhr traf man sich erneut im Tagungsraum. Feuer frei für die Präsentationen. Die verschiedenen Gruppen überboten sich förmlich an kreativen Darstellungen der europäischen Zukunft. Von fiktiven WhatsApp-Gruppenchats europäischer Staaten über theatralische Aufführungen von potenziellen zukünftigen Inhalten der Tagesschau und fingierten Zeitungsannoncen über den Fortbestand Europas war alles dabei.

Zum Schluss sind wohl alle Teilnehmer nach Hause gegangen – mit einem guten Gefühl, vielen neuen Facebook-Freundschaften und neuen Ansprechpartnern für zukünftige Projekte.

Es wurde wieder gewählt und gewichtelt

Im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier blickten die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Bonn am Mittwoch, 13. Dezember 2017, auf die Veranstaltungen des letzten Jahres zurück und wählten zugleich einen neuen Vorstand.

Im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier blickten die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Bonn am Mittwoch, 13. Dezember 2017, auf die Veranstaltungen des letzten Jahres zurück und wählten zugleich einen neuen Vorstand.

Die JEF sind eine unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle politische Organisation junger Menschen mit mehr als 25.000 Mitgliedern in ganz Europa, die sich für eine starke Europäische Union einsetzen und die Übertragung weiterer nationalstaatlicher Kompetenzen auf die EU befürworten.

Neben einem monatlichen Stammtisch im Lokal Rheinlust in Beuel gelang es den JEF Bonn im vergangenen Jahr, zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. So informierte der ehemalige Leiter der Astronautenabteilung der ESA über Raumfahrt in Europa, es fand ein Besuch der Deutschen Welle zum Weltfrauentag statt, anlässlich des Referendums zum Brexit wurde eine Sonderveranstaltung zur Zukunft der EU ohne Großbritannien mitorganisiert und ein Abgeordneter des Europäischen Parlaments wurde zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Für eine Diskussionsveranstaltung hatte sich zudem ein Richter vom Europäischen Gerichtshof zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Bundestagswahlen wurde außerdem ein Public Viewing des TV-Duells ausgerichtet und zuletzt sprach im November der Präsident der Europäischen Investitionsbank über die globalen Herausforderungen an die Europäische Union und die Rolle der Europäischen Investitionsbank.

Eigens angereist war zudem Markus Thürmann, Landesvorsitzender der JEF NRW, um die Leitung der Vorstandswahlen zu übernehmen. Erneut zur Vorsitzenden wurde Biljana Vrhovac gewählt. Außerdem gehören dem neuen Vorstand Lennard Berghoff, Niclas Höhle, Jan Küthe, Sebastian Schinner und David Schuhler an. Biljana Vrhovac zeigte sich erfreut über die vielen Neumitglieder, die im letzten Jahr gewonnen werden konnten. Außerdem kündigte sie an: „Im kommenden Jahr planen wir, uns mit noch mehr Engagement für ein starkes und friedliches Europa einzusetzen. Deshalb wird unser Stammtisch künftig alle zwei Wochen stattfinden und die Mitglieder werden so mehr Möglichkeiten haben, ihre Ideen für Europa zu diskutieren.“ Inhaltlich werden sich die JEF Bonn im ersten Halbjahr 2018 verstärkt mit den Themen Erasmus und Erasmus+ beschäftigen. „Auch hier gibt es noch viel Potenzial für Verbesserungen“, so Vrhovac. Im Anschluss an die Wahlen wurde „europäisch gewichtelt“ – und so wechselten verschiedenste Kleinigkeiten wie englischer Tee, polnisches Gebäck und französische Literatur den Besitzer.

Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen und Stammtischen der Bonner JEF teilzunehmen. Alle Infos hierzu sind im Internet unter www.jef-nrw.de/bonn zu finden.

Die nächste Gelegenheit, um vorbeizuschauen, bietet sich beim Stammtisch am Mittwoch, den 10.01.2018 um 19 Uhr in der Rheinlust.

EU mal JEF hoch zwei – der Kreisverband auf dem Multiplikatorentreffen in Essen

Auf Einladung des NRW-Ministers für Europaangelegenheiten, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, besuchte der Vorsitzende des Kreisverbands Münster, Joris Duffner, gemeinsam mit seiner Vorgängerin Pia Schulte am 07.12.2017 das Europa-Multiplikatorentreffen in Essen. Auch aus anderen Kreisverbänden waren die JEF stark vertreten.

Im Ratssaal des Rathauses Essen oder, wie es Prof. Dr. Ulrich Brückner ausdrückte, in der „Herzkammer“ fand es statt, das Netzwerktreffen europapolitischer Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Aus Münster waren die ehemalige Vorsitzende Pia Schulte und der aktuelle Vorsitzende des Kreisverbands, Joris Duffner, vor Ort. Joris leitete zudem einen Workshop zum Szenario 3 der EU-Kommission zur Zukunft Europas.

Zunächst jedoch begrüßte Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner die über 70 Anwesenden Multiplikatoren aus Verbandswesen, Bildungswesen, der Politik und vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen. Hiernach schloss sich ein Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Brückner zum Thema „Das Weißbuch zur Zukunft Europas: Szenarien zur Entwicklung der EU“ an. Dr. Brückner nahm dabei anschaulich eine Einschätzung der fünf Szenarien vor. Anschließend an diese wissenschaftlichen Einordnung stellte Dr. Renate Sommer, MdEP die Planung in Bezug auf die fünf Szenarien und den Dialog hierüber bis zu den Europawahlen 2019 vor.

Nach der Mittagspause fanden die Workshops zu den verschiedenen Szenarien statt, welche von den anwesenden JEFern moderiert wurden. Joris übernahm dabei die Moderation des Workshops zu Szenario 3: Wer mehr will, tut mehr. Der Workshop verlief sehr produktiv und mit einer angeregten Diskussion. Anschließend wurden die Ergebnisse der Diskussion allen vorgestellt.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals insbesondere auch Herrn Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner herzlich für die Einladung und Dr. Ralf Hell für die Organisation der Veranstaltung danken.

„Sterne backen für Europa“ – alle Jahre wieder

Über 300 Tütchen mit selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen verteilten die JEF Münster am 06. Dezember 2017 in der Münsteraner Fußgängerzone. Versehen waren die Leckereien mit eigens dafür gestalteten Info-Flyern.

In insgesamt sechs Küchen trafen sich viele Münsteraner JEFerinnen und JEFer bereits einige Tage zuvor, um die Plätzchen zu backen. Dieses Jahr ergab sich dabei besonders kreativ gestaltetes Gebäck. Neben gelb und blau glasierten Plätzchen gab es auch einige in grün mit dem JEF-Logo. Am Informationsstand in der Ludgeristraße gingen die Plätzchen dann so schnell weg, dass uns bereits einige Zeit vor dem geplanten Ende der Vorrat ausging. Denn die Liebe zu Europa geht gerade in der Weihnachtszeit auch durch den Magen. Mit einigen interessanten Gesprächen, strahlenden Kindergesichtern und vor allem auch Spaß an der Sache selbst wurde das Plätzchenverteilen zu einer erfolgreichen Aktion, die inzwischen zur festen Tradition in unserem Kreisverband geworden ist